Der zerstörerische Akt der konventionellen Rasenmahd

Der zerstörerische Akt der konventionellen Mahd ist ein exklusiver Prozess: mehrmals pro Jahr wird der Rasen kurz geschnitten und die Tierwelt gelöscht. Eine Handvoll Pflanzenarten überleben , aber Nahrung und Kinderstuben von Tieren werden ständig entfernt. Übrig bleiben monotone Flächen, deren rückwärtsgerichtete Pflege uns in Zeiten von Artensterben und Klimawandel in die nächste Sackgasse manövriert.

Angesichts der rasanten Stadtentwicklung in Linz wäre an unbebauten Flächen ein Ausgleich zu schaffen und ein Umdenken im Grünraumumgang ist mehr als überfällig.

Damit sind nicht die Rasenflächen gemeint, die wichtige Funktionen erfüllen als Fußballfelder und Liegebereiche. Viele Grünflächen sind jedoch nur Abstandshalter, die soviel mehr tun könnten für die Stadt: Kühlung, Luftfilter, dringend gebrauchter Platz für Flora und Fauna, Erlebnisraum und Augenschmaus.

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